Berufsethik für Lebens- und Sozialberatung

Ethik und Moral - was ist der Unterschied?

Das ist ein Live-Training

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Berufsethik
  • Der Hedonismus

    Maximierung der eigenen Lust; alles was mir gut tut ist gut / was mir nicht gut tut lass ich (ohne zu schauen, was sind die Folgen für die anderen).

  • Die Ethik Platons

    Maximierung der Vernunft durch das Lernen und durch die Erziehung; da das Vernünftige gleichzeitig auch das Gute ist, hat es einen uneingeschränkten Herrschaftsanspruch.

  • Die Ethik Epikurs

    Maximierung der eigenen Lust, doch damit dies sicherer gelingt, auf vernunftmäßige, schöne und gerechte Art.

  • Die Ethik des Christentums (Caritas)

    Liebe deinen Nächsten so wie dich selbst, denn alle Menschen (Seelen) sind vor Gott gleich.

  • Die Ethik des Protestantismus

    Eine hohe Leistungsbereitschaft führt bei kapitalistischer Produktionsweise zu wirtschaftlichem Erfolg, gemeinsam mit dem Gedanken der Caritas ist dies ein gottgefälliger Weg.

  • Kants kategorischer Imperativ

    „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

  • Der Liberalismus

    Maximierung der individuellen Freiheit durch den ungehinderten Aufbau privaten Eigentums; höchstmögliche Toleranz gegenüber anderen Lebens- und Denkformen (persönliche Freiheit hängt mit persönlichem Besitz zusammen).

  • Der Utilitarismus

    Der Wert von Handlungen, ist nach der Nützlichkeit ihrer Folgen zu beurteilen; am wertvollsten ist jene Handlung, die „das größtmögliche Glück der größten Zahl“ hervorruft.

  • Der Sozialismus

    Das Wohl aller steht über der Freiheit des Einzelnen und ist staatlich zu garantieren; jede/jeder arbeitet nach den eigenen Fähigkeiten und bekommt nach den Bedürfnissen.

  • Schopenhauers Mitleidsethik

    Da wir prinzipiell Leidende und Sterbliche sind, sollten wir einander das Leben nicht noch vorsätzlich zur Hölle machen; das Leiden anderer ist dem eigenen Leiden gleichzusetzen.

  • Nietzsches Ethik der Entwicklung

    Der Gedanke der Gleichheit, die Orientierung am Durchschnitt führt zu einer Verflachung sämtlicher Verhältnisse; Fazit: Aufbau von Eliten durch permanente Arbeit an sich selbst.

  • Diskursethik

    Entscheidungen, die im Rahmen eines rationalen Diskurses im Konsens getroffen werden, haben Rechtsqualität; die Regeln eines rationalen Diskurses sind prinzipiell beschreibbar.

  • Postmoderne Dissens-Ethik

    Konsensentscheidungen sind Akte der Gewalt und haben sich stets als verhängnisvoll erwiesen; Fazit: Es gilt, die Unterschiede wahrzunehmen und die Vielfalt zu akzeptieren.
Dieser Film zeigt einige Hürden auf, die im Zusammentreffen unterschiedlicher Familien unerschiedlicher Kulturen entstehen können.

Oben findet Ihr 13 Sichtweisen, aus denen diese Situation - so wie natürlich jede andere auch - betrachtet werden kann.

Übung


  1. Schau dir den Anfang des Films (ca. 10 Min.) an, dann entscheide dich für einen bestimmten Charakter im Film. Es muss nicht der sein, mit dem du dich am ehesten identifizierst.

    Schau dir den Rest des Filmes aus der Sichtweise dieses Charakters an.

  2. Welche Werte repräsentiert diese Figur?

  3. Wie versucht diese Figur die eigenen Werte durchzusetzen?

  4. Wie gelingt das? Wo scheitert es?

  5. Wo haben diese Werte ihren Ursprung?

  6. Bleiben alle erkennbaren Werte bei dieser Figur durchgehend konsistent, oder ändern sich Werte? Wenn ja: Welche? Und woran erkennst du das?

  7. Welche ethische Grundhaltung (siehe oben) entspricht dieser Figur am ehesten und warum?

Erkenntnisse